Angebot 05
Souveränitäts-Assessment
Datenpfade, Anbieterabhängigkeiten und Exit-Fähigkeit bewerten.
Passt, wenn: Sie wollen wissen, wovon Ihre KI-Landschaft abhängt, bevor Sie Infrastruktur festschreiben.
- Durchlaufzeit
- 2–3 Wochen
Eichmeister Sovereign
Diese Linie beantwortet die Frage, wovon Ihre KI-Landschaft tatsächlich abhängt – und was ein Wechsel kosten würde, solange die Entscheidung noch offen ist.
Angebote dieser Linie
Angebot 05
Datenpfade, Anbieterabhängigkeiten und Exit-Fähigkeit bewerten.
Passt, wenn: Sie wollen wissen, wovon Ihre KI-Landschaft abhängt, bevor Sie Infrastruktur festschreiben.
Einstieg
EU-/Self-Host-Infrastruktur entlang des Assessment-Ergebnisses.
Noch kein buchbares Angebot.
Angebot 05 · Souveränitäts-Assessment
Souveränität ist keine Haltung, sondern eine Reihe überprüfbarer Eigenschaften: Wo liegen Daten, wer kann darauf zugreifen, welche Anbieter sind unverzichtbar, und wie lange dauert ein Wechsel. Wir bewerten das an Ihrem Bestand und benennen offen, welche Abhängigkeiten sich lohnen und welche nicht.
Regulatorischer Bezug dieses Angebots
Details zu diesem Angebot
Welche Daten ein KI-Dienst tatsächlich verarbeitet, in welcher Region er läuft und welche Unterauftragsverarbeiter beteiligt sind, steht meist nur in Vertragsanhängen, die niemand ausgewertet hat. Ohne diese Aufnahme ist jede Aussage zur Datenlage eine Vermutung.
Solange niemand geprüft hat, wie Daten, Modelle und Workflows aus einem Dienst herauskommen, ist der Ausstieg eine Absicht, keine Option. Der Aufwand zeigt sich dann genau in dem Moment, in dem er nicht mehr verhandelbar ist.
Kunden, Versicherer und Auftraggeber im regulierten Umfeld fragen zunehmend nach Hosting-Region, Drittlandübermittlung und Ausstiegsfähigkeit. Wer das beantworten kann, verkürzt Prüfungen statt sie auszuhalten.
Aufnahme der Dienste und Datenflüsse
Woche 1
Eingesetzte Modelle, Plattformen und Speicherorte erfassen: Hosting-Region, Vertragslage, Unterauftragsverarbeiter, Zugriffswege. Ergebnis: eine Karte der tatsächlichen Datenpfade statt der geplanten.
Abhängigkeiten bewerten
Woche 1–2
Je Dienst bewerten wir Ersetzbarkeit, Wechselaufwand, Datenbindung und Preisrisiko. Kritische Abhängigkeiten werden von zweckmäßigen unterschieden – nicht jede Abhängigkeit muss aufgelöst werden.
Ausstiegspfade prüfen
Woche 2
Für jeden kritischen Dienst: Exportwege, Datenformate, Aufwand und realistische Dauer eines Wechsels. Wo möglich, prüfen wir den Export an echten Daten statt am Handbuch.
Zielbild und Reihenfolge
Woche 2–3
Empfehlung für EU- oder Self-Host-Alternativen, mit Aufwand und Nutzen je Schritt. Ergebnis ist eine priorisierte Reihenfolge, die Sie auch ohne uns umsetzen können.
Der anschließende Backend- und Datenraum-Aufbau ist noch in Vorbereitung und wird je Fall zugeschnitten.
Bezug zu Eichmeister. Bewertete Datenpfade und Anbieterentscheidungen werden am jeweiligen Registerobjekt vermerkt.
Einordnung, keine Rechtsberatung. Die verbindliche Bewertung trifft Ihre Rechts- oder Datenschutzfachperson – auf Grundlage der Dokumentation, die hier entsteht.
Nein. Das Assessment bewertet, welche Abhängigkeiten tragbar sind und welche nicht. In den meisten Häusern sind es einzelne kritische Pfade, nicht die gesamte Landschaft.
Der Quick-Check schaut auf Nachweisfähigkeit und AI-Act-Pflichten. Das Assessment schaut auf Infrastruktur, Datenpfade und Ausstiegsfähigkeit. Beides ergänzt sich, keines setzt das andere voraus.
Ja. Wir benennen offen, welche Kontrolle Sie mit einem Dienst abgeben – die Entscheidung bleibt Ihre und wird dokumentiert, statt unausgesprochen zu bleiben.
Dann setzt der Aufbau eines EU- oder Self-Host-Datenraums direkt auf dem Ergebnis auf. Dieses Angebot befindet sich noch in Vorbereitung; Umfang und Ablauf stimmen wir im Einzelfall ab.
Andere Leistungslinien
Förderung möglich
Viele unserer Schulungen und Beratungsleistungen können über bestehende Programme bezuschusst werden – in Deutschland vor allem über das Qualifizierungschancengesetz (QCG) und die BAFA-Beratungsförderung, in Österreich über KMU.DIGITAL.
Für Setup- und Begleitleistungen sind vor allem die BAFA-Unternehmensberatung (50–80 % der Beratungskosten, förderfähig bis ca. 2.800 € je Beratung) und INQA-Coaching (bis 80 %, max. 12 Coaching-Tage à 1.200 € netto) relevant.
Keine Förderzusage: Programme, Budgets und Voraussetzungen ändern sich, alle Beträge sind Circa-Werte. Ob eine Förderung möglich ist, entscheidet immer die zuständige Stelle im Einzelfall.
Wir klären, welches Angebot dieser Linie für Sie der richtige nächste Schritt ist – oder was vorher mehr Wirkung entfaltet.